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Alkoholfreier Wein - Ihre Fragen & unsere Antworten

Seit wir uns mit alkoholfreiem Wein beschäftigen, haben wir festgestellt, dass es vielfältige Fragen rund um das Thema gibt. In zahlreichen Gesprächen klärten wir auf, erläuterten wir und stellten zum Teil richtig. Die immer wiederkehrenden Fragen und Antworten haben wir nachstehend aufgelistet – für ein besseres Verständnis dafür, was BÄHR – ALKOHOLFREI GENIESSEN macht und was uns antreibt.

Wer braucht denn überhaupt alkoholfreien Wein und alkoholfreien Secco und
schmeckt das?

Das war eine der ersten Fragen, die uns zu unserer Idee gestellt wurde. Ja, die Nachfrage ist da – das zeigt eindeutig der Trend hin zu alkoholfreien und alkoholreduzierten Getränken. Und ja: Alkoholfreie Weine und Seccos schmecken, wenn verschiedene Qualitätskriterien zum Einsatz kommen. Unser erklärtes Ziel ist es, dass unsere Produkte so überzeugen, dass sie das Angebot an alkoholhaltigen Weinen und Seccos sinnvoll ergänzen. Wir betrachten sie nicht als Ersatz sondern als sinnvolle Ergänzung für jeden Weinliebhaber. Wir glauben, dass die positiven Aspekte des Kulturgutes „Wein“ nicht am Alkoholgehalt hängen.

Die Nagelprobe für die qualitative Beurteilung war und ist die Verkostung und Bewertung durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, kurz DLG, die alljährlich Getränke beurteilt und bei entsprechend hoher Qualität mit ihren Prämierungen auszeichnet. Wir konnten bislang bei allen unseren angestellten Produkten Prämierungen erzielen. Das macht uns stolz und spornt uns an.

 

Warum dann nicht ganz auf Wein verzichten?
Um es mit Plutarch (*45 nach Christus) zu sagen: “Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste, unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.” Aber die moderne Wissenschaft warnt uns: Auch wenn Wein reichlich gesundheitlich wertvolle Antioxidantien liefert, sollte man natürlich nie vergessen, dass diese normalerweise vom eher in geringen Dosen einzunehmenden Alkohol begleitet werden. Dennoch ist Wein ein wichtiger Bestandteil der als gesund eingestuften sogenannten Mittelmeerdiät. Das verdankt er vor allem seinen Inhaltsstoffen wie Polyphenole, zum Beispiel die Flavonoide, die auch gerne extrahiert als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. Erstaunlicherweise gelten die wenigen Phenole im Weißwein als aktiver als die großen Mengen, die man im Rotwein finden kann.

Selbst Krankenkassen wie die BKK24 geben auf ihrer Website positive Effekte der Phenole an:

  •  Senkung der schädlichen Blutfette
  • Wirkung als Antioxidanz und damit Vorbeugung gegen Arterienverkalkung (Durchblutungsstörungen)
  • Erweiterung der Gefäße verbunden mit einer geringen Senkung des Blutdrucks
  • Senkung des Thrombose-Risikos durch die Reduzierung der Blutgerinnung (damit Verhinderung von Infarkten und Schlaganfällen)

Einer ungeteilten Empfehlung des Weins steht aber immer wieder die Beurteilung des Alkoholgehalts entgegen. Alkohol ist nun einmal kein Medikament, sondern ein Genussmittel, das in zu hohen Dosen toxisch ist.

 

Und wie sieht das bei alkoholfreiem Wein aus? Gehen die gesunden Bestandteile verloren?
Nein. Sowohl eigene Proben zur Qualitätssicherung wie auch fremde, unabhängige Laborbefunde belegen, dass nur eine kleine Menge des sog. zuckerfreien Extrakts verloren gehen. Somit bleiben diese gesunden Inhaltsstoffe vorhanden.

 

Warum haben alkoholfreie Weine und Seccos so wenig Kalorien?
Alkohol ist ein sehr kalorienreicher Inhaltsstoff. Ein Gramm reiner Alkohol enthält circa 7 Kilokalorien, also fast so viele wie ein Gramm Fett. Da wir den Alkohol dem Wein entziehen, verringern wir auch den Brennwert unserer Getränke. Deswegen nehmen Sie beim Trinken unserer entalkoholisierten Getränke auch deutlich weniger Kalorien zu sich, als bei einem vergleichbaren alkoholhaltigen Getränk. Bei unseren Säften stellt sich das etwas anders dar, da hier noch der natürliche Zuckergehalt vorhanden ist.

 

Was ist der Unterschied zwischen Traubensaft und alkoholfreiem Wein?
Traubensaft wird durch die Pressung frisch geernteter Weintrauben gewonnen. Dieser wird mit dem Originalzuckergehalt abgefüllt. Wein dagegen ist in Tanks oder Fässern vergorener Traubensaft. Dabei wird unter anderem Zucker umgewandelt in Alkohol und Kohlendioxid. Die Basis unserer alkoholfreien Weine sind vollständig vergorene Weine (9 bis 12% vol. Alkohol), denen nach der Reife der Alkohol entzogen wird. Alkoholfreier Wein hat dieselben Entwicklungsstadien durchlaufen wie ein „normaler“ Wein. Zusätzlich wurde ihm in einer weiteren Produktionsstufe der Alkohol entzogen. Ein entalkoholisierter Wein darf “alkoholfrei” genannt werden, wenn der Restalkoholgehalt unter 0,5% vol. liegt.

 

Dürfen alkoholkranke Menschen alkoholfreie Weine trinken?
Die Meinungen über diese Frage sind geteilt. Der geringe Anteil Restalkohol spielt physisch keine Rolle. Allerdings erzeugen die Flasche und der Geruch der Weine den Eindruck, „richtigen“ Wein zu trinken. Viele Personen spüren tatsächlich einen leichten Plazebo-Effekt, nachdem sie alkoholfreien Wein getrunken haben. Sie haben den Eindruck, Alkohol zu genießen. Diese psychischen Eindrücke könnten einen Alkoholkranken verleiten, wieder zu trinken, denn der Suchtmechanismus ist bei den meisten „trockenen“ Alkoholikern ja lediglich stillgelegt.

 

Dürfen Kinder alkoholfreien Wein trinken?
Der Genuss dieser alkoholfreien Getränke ist für Kinder unbedenklich. Dennoch sollte er die Ausnahme bleiben, damit Kinder nicht „auf den Geschmack kommen“ und später eine Vorliebe für Wein und Sekt entwickeln. Wir empfehlen daher für Kinder unsere Saftvarianten.

 

Ist alkoholfreier Wein für Diabetiker geeignet?
Nein. Unsere Weine sind nicht für Diabetiker geeignet. Mit dem Alkohol verlieren die Aromen einen Geschmacksträger. Um diesen zu ersetzen, wird dem alkoholfreien Wein etwas Traubenmost zugesetzt. Das ist der Grund, warum alkoholfreie Weine in der Regel mehr Süße enthalten als alkoholhaltige. Sie sollten deshalb nur nach Befragen des Arztes bzw. unter Anrechnung der Kohlenhydrate getrunken werden.

 

Warum ist alkoholfreier Wein teurer als Wein mit Alkohol?
Alkoholfreier Wein wird nicht aus Traubensaft, sondern aus vollständig vergorenen, gereiften Weinen in einem weiteren Verfahren hergestellt. Ein alkoholfreier Wein musste also eine zusätzliche Produktionsstufe durchlaufen. Zudem geht durch die Entalkoholisierung Volumen, nämlich der Alkohol, verloren. Auch das wirkt sich preislich aus.

 

Wie lange hält sich alkoholfreier Wein?
Unsere Produkte haben eine Haltbarkeit von drei Jahren ab der Abfüllung. Mit einem entsprechenden Verschluss halten sich die schäumenden Getränke aus entalkoholisiertem Wein bis zu drei Tage im Kühlschrank, da sich die Kohlensäure in der geöffneten Flasche hält. Die Weine können bis zu fünf Tage im Kühlschrank stehen.

 

Wurden den Weinen Zutaten und »Zusatzstoffe« hinzugefügt?
Nein, da die entalkoholisierten Weine und schäumende Getränke aus entalkoholisiertem Wein nicht dem Weingesetz sondern dem Lebensmittelgesetz unterliegen, müssen auf unseren Etiketten alle Inhaltsstoffe stehen und auch ein Verfallsdatum sowie eine Losnummer auf den Etiketten angegeben werden. Dies ist bei den alkoholhaltigen Weinen vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben und sorgt daher manchmal für Verwirrung. Da nach dem Entalkoholisierungsvorgang die Weine praktisch restzuckerfrei sind, fügen wir den Produkten wieder Traubenmost zu. Wir verwenden hierzu unseren Kristall-Traubenmost und keinen Zucker, Rohrzucker oder ähnliches. Aus diesem Most stammt auch die Ascorbinsäure, die wir angeben müssen. Auch verzichten wir auf die Zugabe von künstlichen Aromen oder anderen Zusätzen.

Hierfür gibt es aber eine Ausnahme: Bärenglut, unsere gewürzte Spezialität für kalte Tage muss natürlich besonders aromatisiert werden. Es gibt eben keinen Traubenmost, der nach Orange schmeckt. Bei schäumenden Getränken aus alkoholfreiem Wein werden größere Mengen und bei den normalen Weißweinen geringe Mengen Kohlensäure zugesetzt. Wir können die Kohlensäure ja nicht auf dem gewöhnlichen Weg, durch eine Vergärung erzeugen. Sonst hätten wir ja wieder Alkohol im Getränk.

Sulfite sind in jedem Wein enthalten – da sind auch die alkoholfreien Produkte keine Ausnahme, weil das Antioxidationsmittel Schwefeldioxid bei der Weinbereitung immer und überall angewendet wird. Der Gehalt im abgefüllten Wein ist von Typ zu Typ unterschiedlich, darf eine bestimmte Obergrenze aber nicht überschreiten. Stark allergiegeplagte Menschen oder Asthmatiker reagieren mitunter auf Sulfite.


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Bähr Pfalztraube GmbH

An der Eselshaut 33
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Telefon: +49 6321 9639900
E-Mail: info@baehr-alkoholfrei.de

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